Karlsruher Augen-Laser-Zentrum
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C-PRK

Wir verfügen über Erfahrungen in der Laserbehandlung von Sehfehlern seit über 20 Jahren. Zur Behandlung von Sehfehlern stehen prinzipiell einige verschiedene Verfahren zur Verfügung. Wir verwenden seit 2001 aus Sicherheitsgründen ausschließlich die C-PRK (Cooling – PRK). Bei der C-PRK wird der Sehfehler auf der Hornhautoberfläche behandelt. Mit Hilfe einer speziellen Kühltechnik für die Hornhaut vor und nach dem Lasereinsatz entsteht in der Regel kein Schmerz mehr nach der Laserbehandlung und auch Narben der Hornhaut (Haze) sind dadurch extrem selten geworden.  Allein die Kühlung sorgt für eine gute Heilung ohne Vernarbungen. Daher kann auch bei höheren Sehfehlern auf Lasik vollkommen verzichtet werden.
Der Komfort der C-PRK entspricht damit der LASIK, die höhere Sicherheit der PRK Methode ist seit langem bekannt.

Nach schonender Entfernung des Deckhäutchens der Hornhaut (Epithel) trifft der Laserstrahl direkt auf die Hornhaut. Die Wundheilung der PRK ist ähnlich wie bei einer Schürfwunde der Haut im Gegensatz zu einer Schnittwunde verlängert. Eine Schnittverletzung der Haut heilt zwar oberflächlich sehr schnell ab, aber in der Tiefe braucht die Heilung sechs Wochen Zeit. Eine Schürfwunde sieht jeden Tag anders aus und dadurch ist auch das Sehen mittels PRK ebenfalls in den ersten Wochen wechselhaft, vor allem wenn die Umweltluft sehr trocken ist (Klima, Heizung, Rauch). Ist aber die Wunde vollständig verheilt, so kommt es bei der PRK zu einer spiegelglatten Wiederherstellung der Oberfläche und damit zu sehr gutem Sehen. Durch den fehlenden Schnitt der Hornhaut kommt es daher auch nicht zu trockenen Augen und zusätzlichen Streulichtquellen mit vermehrter Blendung. Vergleichen Sie die PRK  mit einer abgeheilten Haut sechs Monate nach Hautabschürfung. Sie können den Unterschied bei der Hautoberfläche ebenfalls nicht mehr sehen. Eine Schnittwunde aber hinterlässt lebenslange Narben.

Mittels C-PRK kann maximal eine Stärke bis -14,0 Dioptrien bei günstigen Vorraussetzungen behandelt werden. Inzwischen gibt es aber weitere Therapieoptionen wie Linsen, die den exzessiven Sehfehler besser ausgleichen können. Die wissenschaftliche Anerkennung der PRK reicht bis -6,0 Dioptrien.
Die CPRK ist eine sichere Alternative für Brillenträger, die keine Lasik oder eine  intraokulare Linse  möchten.
Das Verfahren ist quasi schmerzfrei und komfortabel wie LASIK, exakt und kommt ohne  Hornhautschnitt aus. Allerdings braucht der Patient danach ca. 3-5 Tage für die Heilung der Oberfläche der Hornhaut. Untersuchungen ergaben keine Unterschiede im Endergebnis von Lasik, Lasek und  PRK bezüglich Genauigkeit.

Wir behandeln damit folgende Sehfehler:

  • Kurzsichtigkeit bis maximal -14 Dpt
  • Weitsichtigkeit bis maxismal +4 Dpt
  • Hornhautverkrümmung bis 6 Dpt

Grundsätzlich gilt, je höher der Sehfehler ist, desto mehr Abweichungen vom gewünschten Ergebnis sind möglich und umso größer ist das Risiko, wieder einen Restsehfehler zu entwickeln. Hornhautverkrümmungen neigen zum Wiederentstehen und können nachbehandelt werden. Daher ist immer nur nach individueller Begutachtung des Gesamtbefundes eine qualifizierte Planung möglich.

Eine ambulante Operation kostet je nach Sehfehlerstärke pro Auge 1000-2000 €. Darin enthalten sind alle Nachuntersuchungen bis zwei Monate nach dem Eingriff. Die Betreuung erfolgt auch an den Wochenenden. Die Voruntersuchung kostet für gesetzlich versicherte 180 €. Die  refraktiven Operationen wurden von der Bundesärztekammer als individuell zu finanzierende Gesundheitsleistungen eingestuft. Das heisst, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten prinzipiell nicht und sind privat zu zahlen
Private Krankenkassen oder Beihilfestellen übernehmen die Kosten in der Regel.

Voruntersuchung

Eine gründliche augenärztliche Voruntersuchung und Beratung klärt, ob eine Sehfehlerbehandlung für Sie in Frage kommt, aber vorab: Bei CPRK gibt es fast keine Ausschlüsse und es können auch hohe Sehfehler behandelt werden!
Bei der Voruntersuchung werden Ihre Augen sehr genau untersucht.

  • Sehfehlerstärke
  • Messungen von Augendruck
  • Länge / Größe der Augen
  • Pupillenweite bei Nacht
  • Blendung
  • Dicke und Beschaffenheit der Hornhaut (Hornhaut-Topographie)
  • Bestimmung der Abbildungsfehler des Auges (Aberrometrie)
  • Untersuchung der Linse und Netzhaut

Die Ergebnisse zeigen Ihr Risiko für eine Laserbehandlung. In dem sich anschließenden Beratungsgespräch werden alle Ihre noch offenen Fragen beantwortet.

Methode der C-PRK

C-PRK-1

Intaktes Deckhäutchen (dunkelblau)  auf  Oberfläche der Hornhaut (hellblau)

C-PRK-2

Eröffnetes Deckhäutchen (dunkelblau)  auf  Oberfläche der Hornhaut (hellblau)

C-PRK-3

Kühlstempel auf der Hornhaut vor Laser

C-PRK-4

Laserabtrag auf  Oberfläche der Hornhaut (hellblau)

C-PRK-5

Modellierte Hornhaut nach Laserabtrag

C-PRK-6

Kühlkörper mit Kühlflüssigkeit (lila) auf  Oberfläche der Hornhaut (hellblau)

C-PRK-7

Verbandskontaktlinse (dunkelblau) für die Wundheilung auf  Oberfläche der Hornhaut (hellblau)

 

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