Karlsruher Augen-Laser-Zentrum
Anmeldung / Infos unter: 0721 / 704480

Linsenimplantate

b62

Kunststofflinse

Bei höheren oder komplizierten Sehfehlern werden Linsenimplantate in das Auge eingesetzt. Diese werden direkt in den Kapselsack der eigenen Linse eingesetzt oder davor. Die technischen Vorraussetzungen müssen vorher erfasst und mit dem OP Risiko abgewogen werden. Auch dieser Eingriff ist ambulant möglich und gilt als sicher. Meist erfolgt der Linseneinsatz im Rahmen einer grauen Star Operation, kann aber auch bei klarer Linse erfolgen und wird dann „clear lens extraction“ genannt.

Im Gegensatz zur Laserbehandlung wird dabei das Auge eröffnet, die eigene Linse mittels Ultraschall abgesaugt und die Kunstlinse in den Kapselsack der Linse eingesetzt. Die Eröffnung des Auges erhöht das Infektionsrisiko und auch das Risiko für eine Netzhautablösung oder für das Makulaödem, einer Flüssigkeitsansammlung in der Netzhautmitte.

Linsenimplantate haben den Vorteil, dass Fern- und Nahsehschärfe weitgehend ohne Brille ermöglicht werden. Bei Abweichungen kann der Laser die Restfehler entfernen, wenn die Linse eingeheilt ist. Dieses Konzept fasst zunehmend Fuß in der Behandlung von Menschen, die überhaupt keine Brille mehr tragen möchten.

 

Anmeldung und mehr Informationen

Rufen Sie an für einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin.